Aufgaben planen, Timeline verwalten und Checklisten abhaken
Wichtige Punkte die VOR dem Start einer Renovierung geklärt sein müssen
Förderanträge müssen VOR Beauftragung gestellt werden!
Bei größeren Umbauten: Baugenehmigung prüfen lassen
Bei Grundrissänderungen, Nutzungsänderung, Dachausbau, oder Anbauten ist meist eine Baugenehmigung nötig.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Ensembleschutzgebieten gilt: Abstimmung mit Behörde erforderlich!
Der B-Plan regelt was erlaubt ist: Höhe, Grenzabstände, Dachform etc.
Bei lärmintensiven Arbeiten oder Gerüst: Frühzeitig informieren vermeidet Streit.
Realistisches Budget mit 15-20% Puffer für Unvorhergesehenes einplanen.
Kredit genehmigt? Eigenkapital verfügbar? Nie mit ungesicherter Finanzierung starten!
KfW, BAFA und regionale Förderprogramme prüfen. Anträge VOR Beauftragung stellen!
Fördermittel müssen VOR der Beauftragung beantragt werden. Sonst kein Anspruch!
Wann werden welche Rechnungen fällig? Liquidität über die Projektdauer planen.
Bei größeren Renovierungen: Schützt bei Schäden an Dritten während der Bauphase.
Bei Kernsanierung oder Dachausbau: Schutz vor Brandschäden während der Bauphase.
Versicherung über Umbauarbeiten informieren. Ändert sich die Versicherungssumme?
Seriöse Handwerker haben eine Betriebshaftpflicht. Im Zweifel nachfragen!
Fotos vom aktuellen Zustand machen - wichtig für Vorher/Nachher und bei Streitigkeiten.
Rohbau → Installationen → Trockenbau → Estrich → Oberflächen → Endmontage
Fliesen, Bodenbeläge, Sanitärobjekte etc. früh auswählen - lange Lieferzeiten!
Für viele Förderungen ist ein Energieeffizienz-Experte erforderlich.
Trocknungszeiten und Lieferzeiten berücksichtigen. Puffer einplanen!
In Altbauten vor 1995: Asbest in Bodenbelägen, Dachplatten, Putz möglich. Fachmann beauftragen!
PCB kann in Fugenmassen, Farben und Dichtungen stecken. Bei Verdacht: Labor-Analyse.
Bei altem Dachstuhl: Auf PCP und Lindan prüfen lassen vor Ausbau.
In sehr alten Häusern können noch Bleirohre verbaut sein. Unbedingt austauschen!